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Work-Life-Balance: Die Generation Y und ihr Arbeitsfetisch

Work-Life-Balance: Die Generation Y und ihr Arbeitsfetisch

Work-Life-Balance beschreibe etwas, was für die Vertreter der Generation Y ein “völlig unverständlicher Ansatz“ sei, schreibt Marcus K. Reif in seinem Artikel ausgerechnet über DAS personalpolitische Instrument, das wie kein anderes so stark auf die Differenzierung eben dieser Generation ausgerichtet ist.

“Die Grenze aus Arbeitszeit und Freizeit ist bei dieser Gruppe der arbeitenden Menschen so weit verschwommen und inneinander verwoben, dass die Balance dazwischen sinnentleert ist.”

( – Markus K. Reif)

Über allem steht die Flexibilität: Reif schlägt vor, die Fragestellung nach der faktischen Bedeutung der Work-Life-Balance für die Generation Y durch konkrete Fragen zur Flexibilisierung der Arbeitszeit und des Arbeitsortes zu ersetzen und nicht mehr als Ganzes davon zu sprechen, er gibt einige gute Beispiele dafür in seinem Artikel.

Interessant bleibt die Frage, ob die Unternehmen diese Art der Flexibilität auf individueller Ebene akzeptieren werden oder ob es beim Lippenbekenntnis der Work-Life-Balance bleibt. Für Reif steht das Fazit jedenfalls fest.

Wir bei MHM HR finden diesen Beitrag gut und wichtig und empfehlen ihn unseren Lesern hier auf dem Next Recruiting Blog.

Originalartikel: “Das Ende der Work-Life-Balance - Generation Y und Stress-Vermeidung“ von Marcus K. Reif (@marcusreif)

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Kommentiert von Jannis Blume – @iBlume

McKinsey: Wir haben den Eindruck, dass die Studenten weniger flexibel sind als früher

“Die typischen Vertreter der Generation Y sind nicht weniger ehrgeizig, sie legen aber Wert darauf, das Richtige zu tun und bei einem sinnstiftenden Unternehmen zu arbeiten.”

( – Thomas Fritz, Recruiting-Leiter bei McKinsey)

Interessantes Interview mit Thomas Fritz von McKinsey auf KarriereSPIEGEL:

McKinsey Thomas FritzRecruiting bei McKinsey - ”Wir stellen auch Backpacker ein”

 

 

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Empfohlen von Jannis Blume – @iBlume

Der IT-Talent-Pool ist überfischt

Fischschwarm.jpg

Stefan Scheller alias @Persoblogger zitiert in seinem Artikel eine Studie des internationalen IT-Forums Stack Overflow, das seine Mitglieder jährlich zu Job-Themen befragt.

Demnach ist der IT-Arbeitsmarkt in Deutschland sehr aktiv. Über die Hälfte der deutschen IT-Spezialisten waren im vergangenen Jahr offen für einen Jobwechsel, wiederum 25 % von denen haben den Job auch tatsächlich gewechselt.

In diesem Zusammenhang ist es erstaunlich, dass sich die deutschen IT-Spezialisten über die zunehmenden Recruiter-Anfragen beklagen.

Stefan Scheller führt dies u. a. auf die Tatsache zurück, dass Recruiter mit Tools wie dem XING Talentmanager die Plattform regelrecht „durchpflügen“ und damit in die Lage versetzt werden, Massenanfragen zu generieren.

Ob es dabei, wie Hr. Scheller beobachtet, tatsächlich zu einem ansteigenden XING-Exodus unter IT-Talenten kommt, ist fraglich. XING hat im vergangenen Jahr wieder einen Zuwachs an neuen Mitgliedern erfahren.

Bleibt also die Frage offen, ob und wie sich die „Überfischung“ im IT-Talente-Pool auf dem deutschen IT-Arbeitsmarkt auswirkt und vor allem, welche Konsequenzen es für die Recruiter nach sich zieht.

Vielleicht deutet sich hier auch einfach nur ein deutsches Problem an, das aus einer zu starken Konzentration auf XING als Recruiting-Plattform resultiert.

In der Fischerei jedenfalls hat die Überfischung bereits zu einem neuen Trend geführt: Nachhaltigkeit. Die dabei eingesetzten Mittel sind nicht mehr auf Massenfang ausgerichtet, sondern auf einen schonenden Umgang mit den vorhandenen Beständen. Was das für das Recruiting bedeuten kann, darüber wünsche ich mir eine angeregte Diskussion.

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Empfohlen und kommentiert von Jannis Blume – @iBlume

Zuckerbrot und Führung – Warum ein integriertes Talentmanagement wichtig ist

Comic Talentmanagement V1

Diesen fiktiven Dialog hatte ich im englischen Original-Wortlaut auf verschiedene Social Media-Kanäle gepostet. Er hat überraschend viel Anklang gefunden, wie ich an der Anzahl der Likes und Kommentare absehen kann.

Kein Wunder, denn seine Ironie spiegelt eine groteske Geisteshaltung der Personalverantwortlichen gegenüber der Entwicklung von Mitarbeitern wider, wie sie nicht selten vorkommt – und für Unternehmen sehr gefährlich werden könnte.

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